Berufsberatung mit Apfelkuchen

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Von TIM ROTTLÄNDER, 29.01.06, 17:57h

Bergisch Gladbach - Zahlreiche Besucher nutzten den Informationstag des Berufskolleg Bergisch Gladbach, um sich beraten zu lassen. „Der Zulauf ist fantastisch und die Aula standesgemäß voll“, freute sich Erika Frensemeyer, Oberstudiendirektorin des Berufskolleg Kaufmännische Schulen.


Zahlreiche Besucher nutzten den Informationstag des Berufskolleg Bergisch Gladbach, um sich beraten zu lassen.

Bergisch Gladbach - In den weiten Fluren der Schule herrschte dichtes Gedränge, mancher der Besucher konnte es kaum erwarten, den nächsten Klassenraum aufzusuchen. Was sich anhört, als hätten die ersten Bemühungen des neuen Bildungsministers Holger Rupprecht schon gegriffen, hatte eine andere Ursache: Das Berufskolleg Bergisch Gladbach hatte Samstag zu seinem großen Informationstag geladen.

Die Schulen in Heidkamp stellten bei dieser Gelegenheit ihre unterschiedlichen Berufsfelder vor. Hauptanliegen war es, den zahlreichen jugendlichen Besuchern durch professionelle Beratung Möglichkeiten für die Zukunft aufzuzeigen. „Die Beratung steht natürlich im Vordergrund und soll bei jedem Gespräch in die Tiefe gehen. Deshalb ist heute unser ganzes Kollegium anwesend“, sagte Walter Kabino, stellvertretender Schulleiter des Berufskolleg Kaufmännische Schulen in Bergisch Gladbach. Den Besuchern des Informationstages wurde ein Einblick in die Unterrichtsarbeit und in die beruflichen Chancen der verschiedenen Bildungsgänge gegeben.

Doch es standen nicht nur Beratungsgespräche auf dem Programm. Die einzelnen Berufsgänge der Berufsschule präsentierten sich in großer Vielfalt auf dem Schulgelände. So tanzten sich die angehenden Gymnastiklehrer / innen in der alten Aula rund anderthalb Stunden lang fast die Füße wund, und die Bäckergilde versüßte den Anwesenden mit altdeutschem Apfelkuchen den Tag. Im ersten Stock stellten die Tischler ihre Werke vor, und daneben jonglierten die Schüler der Fachhochschule für Motopädie. Und wer den Informationstag gleich mit einem Friseurbesuch kombinieren wollte, konnte sich für fünf Euro die Haare schneiden lassen. Der Erlös geht an den Verein Straßenkinderhilfe Kaibigan Philippinen.

„Mit diesen ganzen Attraktionen möchten wir natürlich auch ein wenig Imagewerbung betreiben, um weitere Schüler für die nächsten Jahre zu gewinnen“, so Hartmut Schneider, stellvertretender Schulleiter der Berufsschule. Mit der Anzahl der interessierten Schüler und Eltern konnten am Wochenende beide Schulen des Berufskollegs zufrieden sein. „Der Zulauf ist fantastisch und die Aula standesgemäß voll“, freute sich Erika Frensemeyer, Oberstudiendirektorin des Berufskolleg Kaufmännische Schulen.

http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1137402870345
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